In diesem Artikel erfährst du, was es braucht, um gute Ziele zu setzen. Du erfährst auch, warum es unerlässlich ist, überhaupt Ziele zu setzen und was es für dich bedeutet, wenn du es nicht tust.
Du möchtest beruflich aufsteigen, um die Karriereleiter immer weiter nach oben zu klettern? Dann ist es unerlässlich für dich, glasklare Ziele zu setzen.
Was für viele so logisch klingt, ist es leider nicht für alle. Nur ambitioniert zu sein, ohne einen konkreten Plan zu haben, wird dich leider nicht ans Ziel bringen.
Immerhin gibt es nichts Schlimmeres, als jahrelang die Karriereleiter nach oben zu klettern, nur um festzustellen, dass sie an der falschen Wand angelehnt war. In anderen Worten: Wir sind einem fremden Ziel nachgelaufen.
Genau deswegen ist es so wichtig, dass du dir Ziele setzt. Andernfalls kann es sein, dass du von anderen Menschen in eine Richtung getrieben wirst, in die du gar nicht willst.
Außerdem ist es superwichtig, intentionale Ziele zu setzen. Also Ziele, die du wirklich erreichen willst. Und zwar aus intrinsischer Motivation.
Am Anfang solltest du dir sicher sein, dass du deine Ziele richtig formulierst. So banal das klingen mag, so wichtig ist es dennoch. Die Formulierung deiner Ziele kann darüber entscheiden, ob du sie erreichst oder nicht.
SMARTe Ziele
Deine Ziele sollten SMART sein. Warum? Weil du durch dieses Framework sicher stellst, dass du dich auch wirklich erreichen kannst.
Bei der Formulierung prüfst du dein Ziel auf diese 5 Kategorien. Sind alle bestanden, hast du gute Arbeit geleistet und es steht deinem Erfolg nichts mehr im Weg. Wenn nicht, solltest du vielleicht noch einmal drüber arbeiten.
- Spezifisch: Deine Ziele sollten klar und präzise formuliert sein. So gibt’s keine Missverständnisse. Je genauer du selbst weißt, was du willst, desto besser.
- Messbar: Du solltest in der Lage sein, den Fortschritt und somit den Erfolg deiner Ziele zu messen. Klare Kriterien und Metriken helfen dabei.
- Attraktiv: Deine Ziele sollten zu deinen persönlichen Werten und langfristigen Ambitionen passen. Sie sollten einen Sinn für dich ergeben.
- Realistisch: Deine Ziele sollten realistisch und erreichbar sein, basierend auf deinen Fähigkeiten und Ressourcen.
- Terminiert: Setze eine klare Frist für die Erreichung deiner Ziele. Eine Deadline hilft dir, fokussiert zu bleiben.
Wenn du SMARTe Ziele setzt, heißt das nicht, dass das lange dauern muss. Das kann auch sehr schnell gehen. Es heißt nur, dass du die Ziele so formuliert hast, dass du sie auch erreichen kannst.
Beispiel: Wenn dein Ziel “Ich möchte mehr verdienen“, frage dich, ob alle Kriterien des SMART Frameworks zutreffen. Dieses Ziel ist z.B. weder spezifisch noch terminiert.
Weil es so unspezifisch ist, leidet auch die Attraktivität. Würdest du nächstes Jahr also um 1€ mehr verdienen, wäre das Ziel erreicht. Aber attraktiv wäre es vermutlich nicht mehr.
Kenne deine wahre Intention
Der häufigste Neujahrsvorsatz ist, wieder mehr Sport zu machen. Die meisten Menschen setzen sich dieses Ziel aber lediglich, weil es “erwartet” wird und nicht weil sie es wirklich wollen. Das führt dazu, dass die Fitnessstudios die ersten beiden Jännerwochen übergehen und danach wieder auf ihr ursprüngliches Besucher-Niveau zurück schrumpfen.
Wenn du dir ein Ziel setzt, kenne also deine wahre Intention. Sei dir bewusst darüber, warum du genau dieses Ziel erreichen möchtest.
Gehe in dich um zu prüfen, ob du es erreichen willst, oder ob du es für jemand anderen tust. Viel zu oft laufen Menschen Zielen hinterher, die eigentlich die Ziele ihrer Eltern, Partner oder Freunde sind.
So ein Ziel kann dich nicht glücklich machen. Entweder du erreichst es und realisierst, dass du deine Zeit vergeudet hast. Oder du quälst dich ein Leben lang damit und kannst es nie erreichen. Beides ein absolutes Worst-Case Szenario.
Frage dich also bei jedem Ziel “Will ich das wirklich selbst erreichen, oder will ich es erreichen, weil es von mir verlangt wird?”.
Plane deinen Erfolg
Nachdem du dein Ziel formuliert hast und weißt, dass es wirklich dein Ziel ist, darfst du deinen Erfolg planen.
- Zerlege deine Ziele: Teile große Ziele in kleinere Schritte auf. Dies macht den Weg zum Ziel weniger überwältigend.
- Priorisiere deine Schritte: Identifiziere die wichtigsten Schritte und lege fest, welche zuerst angegangen werden sollten.
- Ressourcen und Unterstützung: Überlege, welche Ressourcen und Unterstützung du benötigst, um deine Ziele zu erreichen. Dies könnten Weiterbildungen, Mentoren oder Teamkollegen sein.
- Zeitmanagement: Erstelle einen Zeitplan, der dir hilft, die Schritte rechtzeitig abzuschließen.
- Verantwortlichkeit: Teile deine Ziele und Pläne mit anderen, um die Verantwortlichkeit zu erhöhen und Unterstützung zu erhalten.
Plans are nothing; planning is everything
hat schon Dwight D. Eisenhower gesagt und er hat recht damit.
Es ist wichtig einen Plan zu haben, aber nicht deswegen, um einen Plan zu haben, sondern um geplant zu haben.
Was bedeutet das? Das Planen an sich ist das Wichtige und nicht das Resultat, also der Plan.
Wenn du planst, machst du dir Gedanken, wie du deine Ziele erreichen kannst. Du räumst mögliche Blockaden aus dem Weg und du bringst die notwendigen Schritte in eine logische Reihenfolge. Der Plan, der dann hinten rausfällt, kann sich aber immer ändern. Sobald eine neue Information dazu kommt, kann es sein, dass dein Plan hinfällig ist. Deshalb ist es wichtig, nur so lange an einem Plan festzuhalten, solange er auch valide ist.
Key Takeaways
- Setze SMARTe Ziele.
- Prüfe, ob die Ziele wirklich deine Ziele sind.
- Plane deinen Weg, um die Ziele zu erreichen.
Wenn du diese Schritte umsetzt, wird dir nichts mehr im Weg stehen.